Sehenswürdigkeiten im Ortsteil Altenbergen

Denkmal Candelaber auf dem Johannisberg

Candelaber AltenbergenAuf dem Johannisberg steht weithin sichtbar das Denkmal Candelaber. Es wurde auf Anregung des Holzfällers Nicolaus Brückner aus Altenbergen im Jahre 1811 erbaut und erinnert uns an die geschichtliche Bedeutung des Ortes.
Hier hat die wirklich erste Kirche Thüringens, die Johanniskirche, gestanden, die durch Winfried Bonifatius bereits 724/725 errichtet wurde. Es war eine kleine Taufkirche, Bonifatius hat hier gepredigt und die Thüringer zum Christlichen Glauben bekehrt.
Hier ist die Wiege des Thüringer Landgrafen zu suchen. Garf Ludwig mit dem Barte ließ hier in der Johanniskirche seinen erstgeborenen Sohn, den Thüringer Landgraf, genannt "Ludwig der Springer", der Sage nach der spätere Erbauer der Wartburg, taufen. Heute noch, jeweils am
2. Pfingstfeiertag, ist der Candelaber Wallfahrtsort von Christen und Touristen aus nah und fern.

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Immanuelkirche

Immanuelkirche zu AltenbergenDie Immanuelkirche wurde am 08.11.1712 mit einem feierlichen Gottesdienst eingeweiht, feiert also im Jahr 2012 ihr 300 jähriges Jubiläum.
Immanuel kommt aus dem Hebräischen und heißt übersetzt: "Gott ist mit uns". Diese vier Worte bringen die Gewissheit und den Glauben der Christen zum Ausdruck. Die in den letzten Jahren durch die Gemeindemitglieder und ehemaligen Pfarrer Gottfried Uber renovierte Kirche, ist der Nachfolgerbau für die nicht mehr erhaltene Johanneskirche, die einst Immanuelkirche zu Altenbergen auf dem Alten- bzw. Johannisberg stand, auf dem heute der am 01.09.1811 eingeweihte Sandsteinleuchter Candelaber zur Erinnerung an die Christianisierung Thüringens steht. Wie viele Kirchen in Thüringen, wurde sie im Stil des Barockes errichtet.

Ihr Kanzelaltar will verdeutlichen, was das Wichtigste im Gottesdienst ist:
Gottes Wort, das uns erreichen und ansprechen will, das uns zur Ruhe kommen lassen will, in der Hektik unserer Tage. In den Sommermonaten, ab Pfingstmontag und dem Kandelabergottesdienst, der alljährlich viele hundert Menschen sich versammeln lässt, wird eine Ausstellung des Heimatvereines zur alten Johanneskirche und der Ortsgeschichte gezeigt.
Sie ist sehr zu empfehlen und immer nach dem Gottesdienst, ferner in den ersten Wochen nach Pfingsten ganztägig und nach Absprache, geöffnet.

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